Weltspiegel Cottbus - Newsletter vom 12.09.2018

Liebe Filmfreunde,

Bertolt Brecht wollte seine „Dreigroschenoper“ verfilmen. Doch die kapitalistischen Produzenten hatten ganz andere Vorstellungen als er. Wie es dennoch gelang, erzählt der Musicalfilm „Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm“.

 

In dem auf einer wahren Geschichte basierenden Kriminaldrama "BlacKkKlansman" von Spike Lee infiltriert ein schwarzer Cop 1972 erfolgreich den Ku Klux Klan.

 

In "Pettersson und Findus  - Findus zieht um", dem dritten Abenteuer des Schweden und seines Katers, wird Petterson von der Angst gepackt, dass sein tierischer Freund ihn verlassen könnte.

 

Hier zum aktuellen Spielplan ab 13.09.2018


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Unser aktuelles Filmprogramm:

Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm
Im August 1928 wird im Berliner Schiffbauerdamm Bertold Brechts (Lars Eidinger) „Dreigroschenoper“ uraufgeführt. Das Stück wird zum vollen Erfolg, was den Urheber dazu veranlasst, sein Werk für eine
Filmadaption vorzubereiten. Der Komponist Kurt Weill (Robert Stadlober) steht ihm tatkräftig zur Seite. Doch ihr Vorhaben, die im 19. Jahrhundert angesiedelte Geschichte rund um den Ganoven Macheath (Tobias Moretti), der mit Polly , der Tochter des sogenannten Bettlerkönigs Peachum (Joachim Król), durchgebrannt ist, zu verfilmen, scheitert schon bald an den unterschiedlichen Absichten von Autor und Produktionsfirma.  Schlussendlich bringt Brecht die Produktionsfirma sogar vor Gericht...

FSK:6

BlackKKlansman
Die Siebziger in Colorado Springs: Ron Stallworth (John David Washington) ist der erste Schwarze, der beim Polizeidepartment angenommen wird. Seine Arbeit besteht zunächst aus Undercover-Einsätzen bei Veranstaltungen der Black-Power-Bewegung – bis er einfach mal den Ku-Klux-Klan kontaktiert. Er bittet telefonisch um Aufnahme und wird so tatsächlich Mitglied! Ron gibt sich als weißer Rassist aus, was aber nur so lange klappen kann, wie er nicht an einem örtlichen Treffen teilnimmt. Wann immer es um Rons Anwesenheit bei einer der unmaskierten Ku-Klux-Klan-Veranstaltung geht, springt also der jüdische Kollege Flip (Adam Driver) ein.

FSK: 12

Gundermann
1992: Einige Jahre nach dem Mauerfall arbeitet Gerhard Gundermann (Alexander Scheer) immer noch im Tagebau in Hoyerswerda. Der Mittdreißiger möchte aber eine neue Band gründen und auf Tour gehen. Seine Texte über „einfache“ Menschen, Ausbeutung und Ökologie sprachen dem Publikum schon immer aus der Seele. Dennoch behielt der Musiker seinen Job als Baggerfahrer bei, um unabhängig vom Erfolg seiner Kunst zu sein. Doch die Vergangenheit holt ihn ein, als herauskommt, dass Gundermann ein Informant der Stasi war zerbricht Gundermanns Bild von sich selbst.

FSK: 6


Alpha
20.000 Jahre vor unserer Zeit, während der letzten Eiszeit: Der junge Keda (Kodi Smit-McPhee) aus der damals in Westeuropa verbreiteten Kultur der Solutréen geht mit einer Gruppe auf die Jagd, aber der Trip nimmt eine schlimme Wendung, als er in eine Schlucht stürzt. Schwer verletzt wird Keda von seinen Kameraden zurückgelassen, die ihn für tot halten. Umgeben von Eis und Schnee versucht der junge Jäger zu überleben und wieder nach Hause zu kommen. Er zähmt langsam einen Wolf, der von seinem Rudel ausgestoßen wurde. Bald schon kämpfen die beiden Seite an Seite ums Überleben...

FSK:12 / Kinder in Begleitung der Eltern FSK 6

Prinz Charming
Als er noch ein kleines Baby war, wurde Prinz Charming verflucht – wobei es sicherlich schlimmere Flüche gibt: Jede Frau, die ihm in die Augen sieht, verliebt sich nämlich unsterblich in ihn. So ist das ganze Königreich voller unglücklich verliebter Damen, darunter die Prinzessinnen Aschenputtel, Schneewittchen und Dornröschen, sowie gekränkten Liebhabern, die Rache an dem Prinzen schwören. Auch dessen Vater König Charming hat langsam die Nase voll und so stellt er seinem Sohn ein Ultimatum: Entweder er findet bis zu einem 21. Geburtstag die große Liebe, was den Fluch aufheben würde, oder er verliert seine Stellung als Thronfolger...

FSK: 0

 

Pettersson & Findus: Findus zieht um
Kater Findus hat eine neue Matratze, auf der er von morgens bis abends herumspringt. Ihm macht das viel Spaß, aber der alte Pettersson (Stefan Kurt) ist mächtig genervt davon, denn er will seine Ruhe haben. Die Lösung des Problems: Pettersson baut seiner munteren Katze ein eigenes Haus zum Spielen und Hüpfen gleich nebenan. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, wie sehr Findus das neue Häuschen gefällt – er geht nämlich nicht nur zum Spielen rüber, sondern zieht komplett um. Das war nicht im Sinne des Erfinders! Pettersson fühlt sich einsam, da er zwar ein bisschen mehr Ruhe, aber den fröhlichen Findus doch nicht ganz aus dem Haus haben wollte.

FSK: 0

 


Kultur-Tipps:

Désirée Nick - NEIN ist das neue JA - Buchpräsentation und Signierstunde

 

Brachial unterhaltsam und literarisch wertvoll - Désirée Nick hat mit Hilfe ihres Talents als schlagfertige Erzählerin, als geistreiche Analytikerin des Show­geschäfts, aber auch als disziplinierte und stolze Arbeiterin an der eigenen Karriere ihren Platz auf Deutschlands Showbühnen seit vielen Jahren gefunden.


23.10.2018 um  19:30 Uhr

 

Tickets im VVK 20 € / AK 25 €

Hier zum Vorverkauf

       
Als Männer noch nicht in Betten starben - Die deutschen Heldensagen - Neu erzählt von Stefan Schwarz

Mit der feinen Spitze seines unnachahmlichen Humors und einem unverfrorenen Blick für die moralischen Ungeheuerlichkeiten dieser Texte befreit Stefan Schwarz die Heldensagen von Walledeutsch und Männertrutz. Mit unbändiger Fabulierlust und nicht ganz jugendfrei, aber der Handlung treu und frei von albernen Aktualisierungen, führt er durch die Abenteuer von Dietrich von Bern und Siegfried und Kriemhild, König Etzel und Wieland dem Schmied. Lustiger können Sie Ihre Bildungslücken nicht stopfen!

02.12.2018 um 17:00 Uhr

Tickets im VVK 12 € / AK 15 €
Hier zum Vorverkauf

Sonntag, Montag und Mittwoch ist Familientag!
Dann zahlen Erwachsene in Begleitung von Kindern unter 12 Jahren in Vorstellungen,
die vor 17 Uhr beginnen, nur den ermäßigten Preis. (Gültig für bis zu 2 Erwachsene
bei Besuch der gleichen Vorstellung)

•  FSK ab 12 – mit Eltern ab sechs Jahren erlaubt!
Kindern im Alter von sechs Jahren aufwärts kann in Begleitung personensorgeberechtiger Personen der Einlass zu Vorstellungen von Filmen gewährt werden, die die Kennzeichnung "FSK ab 12 freigegeben" erhalten haben.

• Eine Ermäßigung (filmabhängig) gilt für Schüler, Studenten und Auszubildende
bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Aufgrund von Verleihbedingungen
kann nicht bei jedem Film Ermäßigung gewährt werden.


+++ Ab sofort können unsere Tickets im Onlinekauf mit diesen Zahlungsmöglichkeiten erworben werden: Paypal, Sofortkauf, Visa, Mastercard +++ _____________________________________________________________________________

Kino-/Ticketkasse öffnet 30 Min vor dem ersten Filmstart.

Weitere Informationen und Kartenreservierung / -vorverkauf, Gutscheinerwerb unter

www.weltspiegel-cottbus.de oder Telefon 03 55/ 49 49 49 7 oder info@weltspiegel-cottbus.de.
 
Gute Unterhaltung wünscht,
 
Ihr Weltspiegelteam!